Posted by Julia Staubmann-Schimack On April - 25 - 2016 0 Comment

Superfoods – regionale Alternativen

In letzter Zeit wird sehr oft über das Thema „Superfoods“ berichtet. Die trendigen Lebensmittel, die von vielen Promis gegessen werden und ewige Schönheit und Gesundheit versprechen. Chiasamen, Acai- und Aroniabeeren, Granatäpfeln, Algen, Amaranth-, Quinoa- und Hirseprodukte sind ein paar Beispiele dafür. 

Der Begriff Superfood ist im „Oxford English Dictionary“ beschrieben als „ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als für Gesundheit und Wohlbefinden besonders förderlich erachtet wird“. Darüber freut sich die Lebensmittelindustrie, die immer mehr Produkte unter diesem Begriff auf den Markt bringt und verkauft. Der gesundheitsbewusste Käufer zahlt gerne mehr, wenn das Lebensmittel zum Erhalt bzw. zur SteNaschmarktigerung der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Energie beiträgt.

Jedoch gibt es nur selten wissenschaftliche Untersuchungen zu diesen Lebensmitteln. Es wird oft vergessen, dass regionale Produkte auch wahre „Nährstoffwunder“ sein können. Lieber werden neuartige, exotische Lebensmittel aus Asien und Südamerika teuer gekauft. 

Hier habe ich regionale Lebensmittel aufgelistet, die ebenso als „Superfoods“ dienen können: Heidel-, Johannis- und Holunderbeeren, Hagebutten, Karotten und Kürbis, Wurzel- und Knollengemüse wie Topinambur, Rote Rüben, Pastinaken und verschiedene Kohlsorten wie Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl oder Kohlrabi. Diese Lebensmittel sind auch wichtige Nährstofflieferanten, enthalten Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Statt den Chiasamen sind Leinsamen als Omega-3-Fettsäuren- und Ballaststoffquelle eine tolle Alternative.

 

Quelle: Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.